Michaela Wittmann
13.10.2020 14:58

DER KÖRPER HAT IMMER RECHT!


 

Sei aufmerksam für deine körperlichen Bedürfnisse

Sei da, wo du bist!

Kennst du das Gefühl, dass du schon ganz unruhig bist, weil du nicht darauf geachtet hast, dass du z. B. schon ein Loch im Magen hast vor lauter Hunger oder du eigentlich müde bist und doch nicht ins Bett gehst? Diese Fähigkeit findet man meist nur beim erwachsenen Menschen. Leider gewöhnen wir uns daran, unsere Bedürfnisse nicht mehr wahrzunehmen und unnötig oft zu übergehen.

Warum tun wir das?

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Ständig kreisen Gedanken im Kopf, der Geist kommt kaum zur Ruhe. Wir befinden uns gedanklich oft im Gestern oder im Morgen, sind durch Erinnerungen oder Nachdenken über die Zukunft so abgelenkt und können den Augenblick gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Oder wir meinen, wir müssten unbedingt das Eine oder Andere noch erledigen, perfekt sein und alles schaffen. Aber auch oft „unsinnige Dinge“ scheinen wichtiger zu sein, als man selbst. All das und noch mehr  kann Grund einer gewissen Grund-Unzufriedenheit sein und führt zu inneren Anspannungen, Traurigkeit und somit zu Stress. Unser emotionales Gleichgewicht wird gestört und das ganz ohne irgendeine Notwendigkeit.

Wir haben es verlernt achtsam zu sein, achtsam für unsere körperlichen Bedürfnisse!

„Unser Handeln im Alltag bestimmt, ob wir glücklich sind oder nicht“ schreibt Dalai Lama und weist uns darauf hin, wie wichtig die vielen kleinen Dinge in unserem Alltag doch sind, die wir tun aber auch nicht tun. Unser Handeln, auch im Alltag ist entscheidend, nicht unsere Gedanken und Meinungen.

Wir können noch so oft auf unserem Sitzkissen meditieren, viele gute spirituelle Bücher lesen und in der Yogapraxis ganz meditativ dabei sein – letztendlich ist es entscheidend, ob all dies Auswirkung auf unser Handeln hat, sonst verändert sich rein gar nichts in deinem Leben.

"Du solltest mehr Achtsamkeit in dein Leben lassen, das macht dich stark im Alltag"

Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Das ist immer so leicht gesagt finde ich. Mir fällt es zumindest sehr schwer und hier ist Geduld gefragt (die als Pittatyp nicht meine Stärke ist).

Achtsamkeit hat viel mit Aufmerksamkeit zu tun, ist aber doch ein bisschen mehr. Nämlich eine Art von Aufmerksamkeit, derer wir uns bewusst sind. Wenn wir achtsam sind, wissen wir genau, was wir tun und wie wir dabei empfinden. Es ist die Fähigkeit, sich selbst vorbehaltlos zu beobachten und dadurch sehr viel über sich zu lernen. Oder wie ein Meditationslehrer aus Sri Lanka sagte:

 „Achtsamkeit strebt nichts an. Sie sieht, was bereits da ist“

Mit unseren Sinnen (Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Tasten) können wir tief eintauchen in die Achtsamkeit. Wir spüren und erleben uns und unsere Umwelt mit großer Neugier, so dass wir ganz loslassen und im Hier und Jetzt ankommen können.

Ein weiterer, leider nicht so bekannter Sinn ist unser Körpersinn, dem Steuerrad unserer Körperteile im Raum. Diesem Sinn habe ich einen eigenen Beitrag gewidmet.

Achtsam sein, ist die Fähigkeit, sich selbst vorbehaltlos zu beobachten und dadurch sehr viel über sich zu lernen.

Und wie gehe ich das an?

Achtsamkeit im Alltag setzt bei den eigenen körperlichen Bedürfnissen an und nimmt all unsere Alltagstätigkeiten, unsere Gewohnheiten und vor allem unsere Prioritäten unter die Lupe.

Es geht darum, immer weniger zu funktionieren, immer bewusster und entspannter zu werden und damit mehr Freude am Leben zu finden.

Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung

Kein Wunder, dass Achtsamkeitstraining so positive Auswirkungen auf unsere körperliche und seelische Gesundheit hat und für all die Menschen sehr heilsam sein kann, die unter Stresssymptomen leiden.

Gerade in einer Zeit, in der alles schnell gehen soll, in der wir überflutet werden von Informationen und Reizen aller Art, wir uns in einem Hamsterrad befinden, aus dem wir keinen Ausweg mehr zu finden scheinen, ist Achtsamkeitstraining eine Methode, die uns helfen kann, unser eigenes Tempo zu finden, wahrzunehmen, Dinge sortieren und wahrnehmen, wie sie auf uns wirken, zu sehen was uns wichtig ist und was nicht.

Ein positiver Nebeneffekt der Achtsamkeitspraxis und vor allem an den Übungen für den Alltag ist, dass sie uns aus der Alltagsroutine bringen.

Du wirst nicht nur entspannter durch Achtsamkeit, sondern du lernst dich und die Welt um dich herum neu kennen.

Vielleicht konnte ich dich für das Thema interessieren und du bist „aufmerksam“ geworden? Vielleicht hast du dich irgendwie darin wiederentdeckt?

Wenn du neugierig geworden bist und ich dir zeigen soll, wie du deinen Geist in seine Schranken verweisen kannst, dann lade ich dich herzlich zum Kompaktseminar „Achtsamkeit & Mindful Yoga" ein.

 

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