WellNature-Retreats - Private Coachings - Bodywork
06.04.2021 16:30

SMT-Training

Schmerzen myofaszial selbst behandeln
mit Faszien-Tools

 

 

 

„Du, Mensch, bist der wahre Arzt,
die Ärzte sind nur deine Gehilfen“
(Paracelsus)

 

 

 

Fast jedes Fitnessstudio hat einen Kurs im Programm: „Faszientraining“. Ein regelrechter Hype ist rund um die Faszien entstanden. Faszienrollen hat sich bei Profisportler sowie Alltagssportler rasant verbreitet. Und das nicht ohne Grund:

Es gibt tatsächlich fundierte Gründe für den Erfolg!

Positive Wirkungen durch das SMT-Training

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

  • Verklebungen werden gelöst
  • Spannungsungleichgewichte werden ausgeglichen
  • Bessere Durchblutung und Anregung des gesamten Lymphflusses
  • Verbesserung des Stoffwechsels in Bezug auf Versorgung mit Nährstoffen und den Abtransport von Giftstoffen
  • Regulierung sowie Entlastung des Nervensystems
  • Verbesserung der Reizaufnahme- und Verarbeitung (Propriozeption)
  • Gleitfähigkeit der Muskulatur durch besseren Flüssigkeitsaustausch
  • Geringeres Verletzungsrisiko
  • Verbesserte Beweglichkeit
  • Geringeres Stressempfinden
  • Bessere Funktionsfähigkeit und schnellere Regeneration
  • Entspannung
  • Besseres Gleichgewicht und Körperwahrnehmung

 

Das Faszienrollen kann sinnvoll eingesetzt werden im präventiven Bereich und beim Fitnesstraining gesunder Menschen. Es leistet hervorragende Dienste in der selbständigen Schmerzbehandlung.

Der größte Teil der Schmerzen am Bewegungsapparat ist nicht auf spezifische Schmerzen zurückzuführen wie z.B. Bandscheibenvorfälle. An diesem Punkt kommen die Spannungszustände von Muskeln und Faszien ins Spiel. Denn oft haben Patienten auch nach erfolgreicher Operation noch Beschwerden und leider haben diese oft noch mehr Beschwerden als zuvor.

85% der Schmerzen sind unspezifische Rückenschmerzen. Bei Schmerzen wird vor allem dem Fasziengewebe eine essentielle Rolle zugesprochen. Diese sind mit einer Vielzahl von Nervenendigungen durchzogen. Ganz vorne dran ist hier die Thorakolumbalfaszie zu nennen, die in im Bereich der Lendenwirbelsäule liegt. Es wurde wissenschaftlich erwiesen, dass sich dort 10x so viele Schmerzrezeptoren befinden wie in der Muskulatur.

Auf das Zusammenspiel von Muskeln und Faszien wird bei der myofaszialen Selbstbehandlung der Fokus gelegt, da mit den SMT-Übungen und den Tools wie Rollen und Bälle beide Gewebearten hervorragend angesprochen werden.

Ein ergänzendes Training ist (Faszien)-YOGA. Der Yoga hat verschieden Zugangswege zu den Faszien-Muskelverbindungen und kann deshalb auch gezielt gegen Schmerzen eingesetzt werden. Hier werden die Faszientools aktiv in die Yogastunde mit eingebaut.

Mit den SMT-Übungen kann Einfluss auf die Muskel-Faszien-Einheit genommen werden und Verklebungen und Spannungen gelöst werden.

 

HEILUNG FINDET IN ENTSPANNUNG UND REGENERATION STATT

 

Durch die strukturellen Veränderungen im Gewebe, kann der Teufelskreis aus Schmerz und psychischer Belastung unterbrochen werden und man hat das Gefühl, wieder die Kontrolle zurückzugewinnen.

 

Die SMT-Übungen bieten in folgender Kombination eine hervorragende Stimulation der Einheit aus Muskel und Faszie:

  • Betont langsame, tief ins Gewebe vordringende Massage
  • Stützarbeit zur Stabilisierung, besonders in Rumpf und Oberkörper
  • Konzentriertes Hineinspüren zur besseren Körperwahrnehmung

 

Negative Einflüsse auf die Faszien

  • Zu wenig Bewegung
  • Keine Bewegung
  • Ruckartige Sportarten und Bewegungen
  • Einseitige Sportarten und Bewegungen
  • Fehlspannungen und Gewebsstörungen
  • Strukturelle Schäden
  • Falsche Ernährung
  • Umweltbelastungen
  • Unangepasster Lebensstil
  • Psychoemotionale Belastungen
  • STRESS, v.a. Dauerstress

 

Stress hat einen sehr großen Einfluss auf das Fasziengewebe. Wissenschaftler führten einen Test durch. Sie wollten wissen, wie sich Stress auf das Fasziengewebe auswirkt und haben in einem Labor auf ein bereits totes Gewebe über einen längeren Zeitraum Stresshormone getropft. Das Ergebnis: Das fasziale Gewebe hat sich zu einem harten verklebten Klumpen zusammengezogen.

Stress sollte nicht unterschätzt werden. Dabei gilt es auch zwischen positiven und negativen Stress zu unterscheiden. Denn positiver Stress kann beflügeln. Negativer Stress sollte in Balance gehalten werden durch Entspannungseinheiten und regelmäßige (sportliche) Auszeiten.

 

Eine der häufigsten Fragen, die mir im Kurs und Personalcoaching gestellt wird, möchte ich gleich hier beantworten:

Frage:

Wie lange dauert es, bis ich spürbare Effekte wahrnehmen kann?

Antwort:

Muskeln und Faszien haben unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf die Schmerzbehandlung. Sie sind zwar eine Einheit, strukturell sind sie aber unterschiedliches Gewebe und benötigen dadurch unterschiedliche Behandlungsreize sowie Häufigkeit und Dauer der Behandlung.


Fasziengewebe benötigt längere Zeit, um sich zu Regenerieren als Muskelgewebe.

Übungshäufigkeit: 2 – 4 Mal pro Woche

Dauer für deutliche Gewebe-Effekte: 2 – 6 Monate


Muskelgewebe braucht ca. 90 Tage zur Zellerneuerung.

Übungshäufigkeit: 3 -5 Mal pro Woche

Dauer deutlicher Gewebe-Effekt:  1 – 3 Monate

Bitte bedenke, dass sich die Veränderungen in deinem Gewebe auch über einen längeren Zeitraum aufgebaut haben und gib dir die Zeit der entsprechenden Regeneration.

 

Es lohnt sich, die Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen!

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